Kickstarter Videodreh – das Making-Of [Teil 1]

Wundrwatch Kickstarter Making Of

7 Tage. 19.573 km. 8 Wundrwatch-Prototypen. 2 verpasste Flüge. Und das alles für einen Zeiger.

So könnte man unseren Trip anlässlich des Videodrehs für unsere Kickstarter-Kampagne zusammenfassen. Aber alle Uhren nochmal auf Anfang und von vorne:

Schon in den ersten Tagen nachdem die Idee zur Entwicklung einer Einzeigeruhr entstanden ist, war uns klar, dass wir für die Umsetzung dieses Projektes ein großartiges Video drehen wollen. In erster Linie war die Motivation hierfür nicht direkt an die neue Uhr gekoppelt, sondern an die Story hinter WUNDR. Wir wollten einen Film drehen, der wachrüttelt und zum Nachdenken anregt. Einen Film, der uns klar macht, dass es im Leben nicht auf jede Sekunde ankommt, sondern auf das, was man daraus macht. Einen Film, der zeigt, dass unsere Welt sich immer schneller dreht und, dass es mal Zeit ist eine Pause zu machen. Einen Film, der uns daran erinnert, dass man schon allein mit den einfachsten Dingen glücklich sein kann.

Wundrwatch Kickstarter Making Of Film

Für solch einen großen Film brauchte es natürlich auch eine große bzw. besondere Location. Also haben wir nachgeschaut, welches Land aktuell das glücklichste Land der Welt ist: Thailand. Schnell war klar, dass wir dort optimale Gegebenheiten vorfinden würden, um die gewünschten Emotionen für unseren Film einfangen zu können. Also machten wir uns gleich an die Erstellung des Drehbuchs und an die Reiseplanung.

Wundrwatch Kicktarter Video Locations

Doch für ein großartiges Video bedarf es nicht nur einer großartigen Location, sondern auch eines großartigen Kamerateams. Hier fiel unsere Wahl auf die Filmproduktion 300Bilder aus dem Saarland. Das international agierende Unternehmen hat sich auf Image-,Werbe-, und Produktfilme spezialisiert und verfügt über modernstes Kameraequipment, u.a. eine RED Epic Dragon 6k mit der große Blockbuster, wie z.B. Spiderman oder auch der aktuelle James Bond Spectre gedreht wurden.

Red Epic Dragon 6k Dreihundertbilder Wundrwatch

10.07.2016 – 6:30 Blieskastel

Reise geplant. Koffer gepackt. Normalerweise eine Selbstverständlichkeit, aber in diesem Fall eine Herausforderung. Und zwar hauptsächlich wegen dem Kamera-Equipment, welches in Summe stolze 65 kg wiegt. Tatsächlich haben wir es aber geschafft die gesamte Kameraausrüstung auf alle Koffer zu verteilen und das maximal zulässige Gepäckgewicht nicht (wesentlich) zu überschreiten. Für eigenes Gepäck bleibt da natürlich nicht mehr viel Platz, aber in Thailand braucht man ja auch nicht viel mehr als ein paar T-Shirts und Flip-Flops.

Planung Kickstarter Video Film Wundrwatch

10.07.2016 – 08:55 Frankfurt Flughafen

Da der Wert unsere Kameraausrüstung jenseits von Gut und Böse liegt, musste das Equipment durch den Zoll. Die benötigten Formulare und Genehmigungen haben wir bereits in den Wochen vor der Reise alle eingeholt, sodass am Flughafen lediglich noch ein finaler Sichtcheck stattfinden sollte. Dabei hatten wir das Glück auf einen besonders motivierten Zollbeamten zu treffen, der bei der Durchsicht der gefühlt 100 Seiten Formulare tatsächlich einen kleinen Fehler gefunden hat. In Sonderfällen wäre er auch befugt diesen kleinen Fehler in Form eines fehlenden Kreuzes selbst zu korrigieren. Da aber seiner Meinung nach kein „dringender Sonderfall“ vorlag, hat er uns den finalen Stempel und damit die Bescheinigung über die Ausfuhr verweigert. Bei einer Kontrolle in Thailand würde das bedeuten, dass wir auf das gesamte Equipment Einfuhr- und Umsatzsteuer zahlen müssen.

Nun mussten wir uns also schnell entscheiden, ob wir das Risiko eingehen möchten oder nicht. Als dann an unserem Gate der Final Call ausgerufen wurde, war die Entscheidung gefallen. Yannick und Timo blieben in Deutschland, um am nächsten Morgen neue Zollpapiere zu organisieren und dann mit dem nächsten Flieger nachzukommen, während Andreas und ich in das Flugzeug Richtung Abu Dhabi – Bangkok stiegen.

Kickstarter Videodreh Making Of

11.07.2016 – 09:10 Bangkok Suvarnabhumi

Am nächsten Morgen in Bangkok angekommen, fiel unser Blick zunächst aufs Handy. Hatten unsere beiden Kollegen, die Zollproblematik rechtzeitig klären können? Der neue Flug war gebucht und die Zeitplanung bis zum Abflug nämlich alles andere als entspannt. Umso größer war dann die Erleichterung als wir erfuhren, dass die beiden rechtzeitig alles erledigt bekommen hatten und gerade ins Flugzeug gestiegen waren. Mit einem Tag Verspätung würden wir nun endlich unsere Dreharbeiten beginnen können.

Wundrwatch Ayhan Celebi Kickstarter Kampagne

Andreas und ich nutzen den „freien Tag“ in Bangkok um bereits die Gegend zu erkunden und nach geeigneten Drehorten Ausschau zu halten. Danach genossen wir die Aussicht aus unserem Apartment, welche sich perfekt für die erste Filmszene anbot.

12.07.2016 – 8:30 Bangkok Bangrak

Endlich war die Crew wieder vollständig. Die Freude, dass wir es nun endlich alle inklusive unversehrter und vollständiger Kameraausrüstung zum Zielort geschafft hatten, war groß. Viel Zeit durften wir nun jedoch nicht mehr verlieren, da durch den verlorenen Tag die ohnehin schon sportliche Planung noch enger getaktet werden musste. Nach einem kurzen Briefing in unserem Quartier machten wir uns dann auch schon auf dem Weg zu unserem Drehort.

Kickstarter Making Of

Wie es weitergeht und wie unser erster Tag im Trouble von Bangkok gelaufen ist, erfahrt ihr dann demnächst im zweiten Teil unseres Kickstarter-Making Of‘s.

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